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25.05.2012 20:00 18.05.2012 20:00
TNL Uhu's
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LZN Weixdorf Tigers 1997 LZN Weixdorf Tigers 1997
Stand: 15.05.2012
DSAB-Turnierregeln am Löwen Dart Drucken E-Mail

Begriffsdefinition
Wurf, Leg, Spiel, Match

Allgemeines
Pfeile, Abwurflinie, Spielbereich

Grundregeln
Punktezählung
Beginn eines Spieles
Ausschreibung
Zeitablauf
Fouls
Sportgerätebedienung
Rauchen, Trinken, Essen
Turnierleitung

Begriffsdefinition:
Wurf (throw):

alle Dartpfeile müssen nacheinander mit der Hand des Sportlers auf das Board geworfen werden. Ein Wurf besteht aus drei geworfenen Dartpfeilen (Ausnahme: es genügen weniger als drei geworfene Dart’s, um ein Leg zu beenden). Der Sportler kann auch auf einzelne oder auf den gesamten Wurf verzichten. Er macht das Sportgerät für den nächsten Sportler spielbereit, indem er die „Spielerwechsel-Taste“ drückt Der Wurf wird hinter der Abwurflinie ausgeführt. Mindestens ein Fuß muss dabei auf dem Boden sein,  sofern körperliche Gebrechen dies nicht unmöglich machen (z.B. Rollstuhlfahrer).

Leg:
Es besteht aus mehreren Würfen und  ist das kleinste abgeschlossene Element eines Spieles.

Spiel (Game):
Ist die Begegnung zweier Sportler oder Teams (zwei Personen). Das Spiel ist dann beendet wenn ein Sportler (oder Team) die vorher festgelegte Anzahl von Legs gewonnen hat.

Match:
Unter Match ist ein komplettes Mannschaftsspiel zu verstehen. Innerhalb eines Matches sind Spiele von Sportlern und Teams möglich. Ein Match ist sowohl die Begegnung von Mannschaften innerhalb einer Liga, als auch „Vergleichswettkämpfe“ mehrerer Sportler mit dem Ziel, die „Gesamtspielstärke“ zu ermitteln (als Summe der Einzelergebnisse aus allen Begegnungen).

Allgemeines:
Pfeile:

Alle Spieler müssen Dartpfeile benutzen, die folgenden Spezifikationen entsprechen:

Sie müssen elastische Kunststoffspitzen haben, die ein stecken bleiben in den Bohrungen des Boards ermöglichen.
Sie dürfen nicht länger als 15,3 cm sein.
Das Maximalgewicht beträgt 18 Gramm (Produktionsbedingte Toleranzen von maximal 5% sind gestattet).
Jeder Dartpfeil sollte aus einer Spitze, dem Griffteil, dem Schaft und einem Fly bestehen.
 
Die Abwurflinie:
Sie ist mit ihrer dem Spieler zugewandten Kante, in einem Abstand von 2,44m (waagerecht gemessen) zum Board am Boden anzubringen. Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90° bestehen. Daher ist eine Messung des Diagonalabstandes Boardzentrum / Abwurflinie erforderlich. Bei einer Höhe von 1,72m des Boardzentrums (Bull) vom Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2,98m. Im Zweifelsfall (z.B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß ausschlaggebend.
Skizze 1

Die Abwurflinie ist parallel zum Board anzubringen. Ihre Breite ist nicht festgelegt.
Die Abwurflinie darf während des Wurfes weder überschritten noch betreten werden.
Es ist gestattet, sich über die Abwurflinie zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie ist -in ihrer gedachten Verlängerung- gestattet.

Der Spielbereich
Im Spielbereich darf sich während eines Spieles nur der im Wurf befindliche Sportler und ggf. ein Mitglied der Turnierleitung aufhalten. Sein Spielgegner (aber auch seine Teamkollegen) sowie sämtliche Zuschauer dürfen sich nicht im Spielbereich befinden.
Der Spielbereich ist in der nachfolgenden Skizze definiert.
Skizze 2
Ausnahme: Ist es aus räumlichen Gründen erforderlich, die Sportgeräte eng nebeneinander zu stellen, so darf der am „Nachbarsportgerät“ im Wurf befindliche Sportler sich rücksichtsvoll im eigentlichen Spielbereich des anderen Gerätes aufhalten, und bewegen (Pfeile herausziehen).

Grundregeln
Der Sportler steht beim Wurf hinter der Abwurflinie.
Pro Wurf stehen drei Dartpfeile zur Verfügung.
Ein Dartpfeil, der im Board steckt, aber nicht die elektronische Punktezählung auslöst, darf nicht manuell gezählt werden.
Wenn ein Dartpfeil vom Board abprallt, wird er als geworfen angesehen, egal ob Punkte damit erzielt worden sind oder nicht. Dieser Dartpfeil darf nicht noch einmal geworfen werden. Wenn ein Dartpfeil auf das Board trifft, bevor die grüne Lichtanzeige „Pfeile werfen“ aufleuchtet, werden dafür keine Punkte angerechnet. Der Dartpfeil gilt als geworfen und darf nicht noch einmal geworfen werden.

Punktezählung
Dartpfeile, die neben das Board geworfen wurden (in den Auffangring, auf die Gerätefront oder sogar neben das Gerät) zählen Null Punkte. Diese Dartpfeile dürfen nicht noch einmal geworfen werden. Findet kein „Fehlwurfabzug“ durch das Gerät statt, so muss der Sportler nach seinem Wurf auf die Start-Wechsel Taste drücken, um das Gerät für den Wurf des Gegners bereit zu machen.
Dennoch hat derjenige Sportler, der seinen Wurf beginnt, darauf zu achten, dass das Gerät ihm Spielbereitschaft anzeigt.
Der Sportler akzeptiert die vom Sportgerät angezeigte Punktzahl. Bei offensichtlichen Sportgerätestörungen bzw. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Sportlern entscheidet die Turnierleitung. Nur diese kann entscheiden, ob das Spiel wiederholt wird.
In den äußeren schmalen Ring geworfene Dartpfeile zählen doppelt, die in den mittleren schmalen Ring dreifach, die ins blaue Bull’s Eye 25 und die ins rote Bull’s Eye 50 Punkte.
Für die Spielvariationen 301 und 501 (ggf. Mit Zusatzoptionen) gilt: erzielt ein Sportler mehr Punkte, als nötig sind um auf Null zu kommen, so ist dieser Wurf ungültig. Sein Punktestand wird wieder auf jenen zurückgesetzt, den er vor dem ungültigen Wurf hatte.

Beginn des Spiels
Das Recht auf den ersten Wurf wird durch Werfen je eines Dartpfeiles ermittelt.
Derjenige Sportler beginnt die Begegnung, dessen Dartpfeil im Bull’s Eye steckt oder diesem am nächsten ist. Ein im Bull’s Eye steckender Dartpfeil muss herausgezogen werden, bevor der Gegner wirft. Treffen beide Sportler in das blaue oder beide in das rote Bull’s Eye so muss noch einmal ausgeworfen werden. Es wird nur einmal ermittelt, wer mit dem Spiel oder Leg beginnt. Das zweite Leg beginnt der Gegner. Die Reihenfolge ist einzuhalten. Es wird also nicht nochmals ausgeworfen.  

Ausschreibung
Jeder Veranstalter soll eine Ausschreibung herausgeben, in der alle für den Sportler notwendigen Informationen enthalten sind.

Zeitablauf
Jeder Sportler ist verpflichtet, rechtzeitig zu seinem Spiel zu erscheinen. Erscheint er nach angemessener Zeit (z.B. nach zweimaligen Aufruf) - spätestens aber nach 3 Minuten – nicht an der Abwurflinie, so hat er das erste Leg verloren. Erscheint er nach weiteren drei Minuten noch immer nicht an der Abwurflinie, so hat er das Spiel verloren.

Fouls
Sie können von der Turnierleitung mit Ausschluss geahndet werden.

- Ablenkendes Verhalten, während ein Sportler wirft. Der Sportler, der gerade an der Reihe ist, darf die Abwurflinie nicht mehr verlassen, wenn er einen Dartpfeil geworfen hat.
- Mehrmaliges Übertreten der Abwurflinie, bevor die Punktzahl des auf das Board geworfenen Dartpfeiles angezeigt wurde.
- Absichtliche Verzögerung des Spieles.
- Missbrauch der Sportgeräte, der Pfeile oder unsportliches Benehmen.

Während des Wurfes haben sich alle Spieler ruhig zu verhalten, und nur dem im Wurf befindlichen Sportler ist es erlaubt, an den Schiedsrichter Fragen zu richten. Es sind auch keine verbalen Hilfen durch andere Sportler, Zuschauer oder Funktionäre erlaubt.

Wird auf Foul erkannt, hat der Gegner - unabhängig vom Spielstand - das Leg. eventuell sogar das Spiel - gewonnen.

Sportgerätebedienung
Beide Sportler haben bei Beginn darauf zu achten, dass die geforderte Spielvariante mit Optionen gestartet wird.
Jeder Sportler ist dafür verantwortlich, vor dem Werfen der Pfeile darauf zu achten, dass das Gerät die Nummer des entsprechenden Sportlers anzeigt. Wirft ein Sportler, während das Gerät die Nummer des Gegners anzeigt, ist wie folgt fortzusetzen:

a) hat der Sportler weniger als 3 Dart geworfen betätigt er die Start/Wechsel Taste und setzt das Spiel mit der richtigen Spielernummeranzeige fort.
b) Wirft der Spieler alle 3 Darts auf des Gegners Score bevor er denn Verstoß bemerkt, hat er seinen Wurf beendet und der Gegner setzt das Spiel normal fort.

Sollte bei Optionen die entsprechende Taste versehentlich nicht gedrückt worden sein, so haben sich die Sportler wie folgt zu verhalten:

a) sie informieren sofort die Turnierleitung und ersuchen um einen Schiedsrichter
oder
b) sie spielen weiter und achten darauf, der geforderten Option entsprechend, ihr Spiel zu spielen und zu beenden. z.B. „Double Out“ bedeutet dies: beendet ein Sportler das Leg mit einer nicht doppelten Wertung oder kommt auf die Punktzahl 1, so hat er das Spiel verloren.

Gibt es nachträglich Uneinigkeiten, so können beide Sportler von der Turnierleitung disqualifiziert werden.

Rauchen, Essen, Trinken
Im Spielbereich besteht absolutes Rauch-, Trink- und Essverbot

Turnierleitung
Die Turnierleitung hat bei allen Unstimmigkeiten während des Turniers die Entscheidungsgewalt. Sie bestimmt, entsprechend den o.a. Regeln, den Turnierablauf. Sie ist verpflichtet, sich an die Regeln zu halten. Anweisungen und Entscheidungen der Turnierleitung sind unbedingt Folge zu leisten.

Es wird allen Spielern empfohlen, sich mit Fragen direkt und unverzüglich an die Turnierleitung zu wenden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. April 2007 um 11:21 Uhr